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Zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus – Israel im Diskurs!
Dauer
60 min
Buchbar
Workshop / per Zoom
Über den Workshop
Warum reagiert Israel so empfindlich auf Kritik?
Diese Frage höre ich oft – und auf den ersten Blick mögen die Reaktionen aus Israel oder von seinen Unterstützern übertrieben erscheinen. Doch die Realität ist: Kein Land kritisiert seine eigene Regierung so lautstark und offen wie Israel. Proteste, Mediendebatten und politische Auseinandersetzungen gehören zum israelischen Alltag.
Warum fühlt sich Kritik aus dem Ausland dann oft so anders an?
Weil vieles von dem, was wir auf internationalen Demonstrationen oder in sozialen Medien sehen, nicht nur politische Kritik ist – sondern häufig antisemitische Symbole, Aufrufe zur Vernichtung Israels oder Parolen enthält, die jede Komplexität ausblenden und Hass fördern.
In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, wo die Grenze zwischen legitimer Kritik und gefährlicher Rhetorik verläuft. Anhand echter Beispiele aus Protesten und Online-Beiträgen fragen wir:
Was ist fair? Was ist einseitig? Und wie können wir über Israel und Palästina sprechen, ohne neue Gräben zu schaffen?
Es geht nicht darum, schwierige Gespräche zu vermeiden – sondern darum, sie klar, reflektiert und verantwortungsvoll zu führen.
