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Gastblog - Leserbrief: Zu„Aufgeschobene Träume“ von Nahil Mohana, Berliner Zeitung vom 29.12.2025, S. 11

Sehr geehrte Redaktion,


der Beitrag von Frau Mohana ist ein Lehr- und Rührstück, wie „Palliwood“ in der medialen Welt funktioniert: über eine profane Human-Touch-Story wird der Gaza-Krieg von seinem Auslöser, einem islamistisch-palästinensischen Massenmord, entkoppelt und dieser nicht mit einer Zeile erwähnt, auch der Grund des Anhaltens des Krieges, die jahrelange palästinensische Weigerung der Geiselfreilassung, nicht. Hamas wird nicht ein Mal genannt, nur die israelische Armee. Die heuchlerische Botschaft: „Grundlos bombardierende Juden zwingen mich nach Paris.“ Auch beim Thema Waffenstillstand nur Vorhaltungen an Israel, kein Wort zur Verweigerung der Hamas zu ihrer Entwaffnung.


Der Plot der rührseligen Gruselstory „Mutti mit Paris-Sehnsucht und Kind will nicht von bösen Juden grundlos bombardiert werden“ ist echt verlogen. Warum druckt die Berliner Zeitung solche Propaganda ab?


Mit freundlichen Grüßen


 
 
 

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Henry Jakubowicz

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